Katha Seyffert lebt und arbeitet in ihrer Geburtsstadt Brandenburg/Havel. Nach der Ausbildung als Raumausstatterin ist sie seit über 20 Jahren als technische Mitarbeiterin der Puppenbühne des Theaters tätig. So ist schon immer von Kindern, Geschichten, Märchen und deren unterschiedlichsten Darstellungsformen und Darstellern umgeben.

So war es ganz natürlich, dass sie im Jahr 2001 mit dem Verfassen von 5 Kindergeschichten begonnen hatte. Nachdem die Geschichte „Das Olf stinkt nicht mehr“ 2014 den Hauptpreis des „Undine“ Wettbewerbs für neue Märchen in der Altersgruppe Ü 25 erhielt, folgte die Veröffentlichung aller 5 Geschichten als E-Book. Diese sind für Kinder von 5 -11Jahren, und Kindgebliebenen jeden Alters, geeignet. Katha illustriert ihre Geschichten selbst. Sie handeln von vermeintlichen Außenseitern, die im Laufe der Handlung sich selbst, ihre Stärken und Fähigkeiten, Hilfe und Freundschaft finden. Dabei lernen sie ihre Ängste, Zweifel und Handicaps zu akzeptieren oder zu überwinden.

Die erste Print-Veröffentlichung der Autorin ist ein ganz besonderes Buch: ein Wendebuch. Zwei Geschichten, die miteinander verwandt sind und sich in der Mitte des Buches treffen.

Bücher der Autorin

Das Wendebuch mit zwei Geschichten

1 ) Konrad - Die Mütze des Weihnachtsmannes, oder warum es einmal zu Ostern keine aber zu Weihnachten viele Ostereier gab

Es ist kurz nach Weihnachten. Konrad kann nicht schlafen, denn der Weihnachtsmann schnarcht. Alles hat er schon ausprobiert, nichts will helfen, der Weihnachtsmann schnarcht, laut und lauter. So bleibt Konrad nichts anderes übrig, als sich einen ruhigen Platz zum Schlafen zu suchen.
Seine abenteuerliche Reise beginnt am Nordpol, führt über das große Meer, Wiesen und durch Wälder, bis zu dem Baum, in dem der Osterhase wohnt. Auf seinem Weg trifft Konrad einen Wal, mehrere Menschen, die Ratte Hanna und die Spitzmaus Rosi. Aber auch beim Osterhasen kommt er nicht zum Schlafen. Im Gegenteil wartet viel Arbeit auf ihn, denn die Ostereier müssen rechtzeitig fertig bemalt sein. Als Konrad dem Osterhasen auch beim Eier austragen hilft, geschieht das Unglück: Sie werden von einem Menschen entdeckt und ausgelacht. Ein Hase mit Weihnachtsmütze auf dem Kopf ist nun einmal ein lustiger Anblick.
Der Osterhase, von diesem Erlebnis so geschockt, weint drei Tage und Nächte, solange bis Ostern vorbei ist. Denn es ist doch oberste Osterhasenpflicht, die Eier heimlich zu verstecken und in dieser Hinsicht hat er versagt.

Da taucht der Weihnachtsmann auf, um Konrad nach Hause zu holen. Ohne seine Mütze konnte dieser nicht schlafen, denn es ist kalt am Nordpol, vor allem ohne Kopfbedeckung.Ob nun Ostern wirklich ausfällt, warum es zu Weihnachten Ostereier gibt und ob Konrad endlich zum Schlafen gekommen ist, erfahrt ihr in dieser Geschichte.

2 ) Wie der Osterhase einmal Weichnachten rettete, oder warum es Weihnachten gibt

Es ist der Morgen an Heilig Abend. Der Osterhase freut sich auf ein ruhiges und gemütliches Weihnachtsfest. Aber es kommt anders als er denkt. Der Weihnachtsmann ist entführt worden, und wenn der Osterhase ihn nicht vertritt, wird Weihnachten ausfallen. Konrad die Mütze des Weihnachtsmannes, Hanna Ratte, Rosi Spitzmaus und Elfi Maus helfen dem Osterhasen. Aber wer hat den Weihnachtsmann entführt und warum? Ob die fünf Freunde den Weihnachtsmann befreien können? Welche Rolle Kürbisse dabei spielen und was es mit Halloween auf sich hat, erfahrt ihr in dieser Geschichte.

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